...geboren aus Feuer und Wind erheben sich die Äolen
aus dem weißen Schaum des Meeres.
Sie zeugen von der Gegenwart aller Urkraft der Natur. Hier
liegt die Schmiede unserer Kultur und die Geschichte des Archipels,
von den Sikulern bis zu den Griechen, von den Etruskern, zu
den Römern, von den Staufern bis zu den Aragoniern, verschmilzt
hier mit den Mythen und Legenden, die man überall glaubt
wahrzunehmen. Sie bringen die Jahrhunderte in einen Gleichklang
und rufen sich dem unruhigen Reisenden in Erinnerung, der
auf der Suche ist nach unwirklichen Landschaftsformen, nach
magischen und suggestiven Plätzen, wie sie hier -möglicherweise-
einzigartig sind auf der Welt.
Die sieben Inseln bieten dem Schiffsreisenden einen reichen
Fächer von vielfältigsten Möglichkeiten: vom
einfachen Leben auf Alicudi und Filicudi, zur exlusiven Mondänität
von Panarea, von der üppigen Vegetation von Salina zu
bis zu entspannten und lockeren Kultur von Lipari und nicht
zuletzt von der Schönheit des aktiven Vulkans Stromboli
bis zu den Klippen Vulcanos.
Den äußersten Süden des Archipels markiert
der Leuchtturm von Vulcano, errichtet auf der "Punta
dei Porci". Er liegt auf Meeresniveau, und leuchtet von
einem hohen Turm bei einem zweistöckigen, ganz in weiß
gehaltenen Gebäude. Den äußersten Norden zeigt
der Leuchtturm von Strombolicchio an, während sich auf
Capo Faro im Nordosten von Salina ein weiterer auf einem achteckigen
Turm befindet. Panarea wird von einem Leuchtturm auf Punta
Peppemarina markiert. Die Durchfahrt zwischen Vulcano und
Lipari ist sehr eng, und bei ungünstigen Wetterverhältnissen
können Meer und Wind die Navigation schwierig machen.
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